Entwicklungsworkshop „FAMILIENPLATTFORM“für Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und Verwaltungen

Entwicklungs-
workshop
„FAMILIEN-
PLATTFORM“

für Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und Verwaltungen

Workshop für den 11.7. Termin abgesagt, neuer Termin noch nicht bekannt.

Wann?
11. Juli 2019, 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Wo?
CUBUS, Hotel Stadt Balingen

Jetzt anmelden:
Als KommuneAls UnternehmenAls FamileDownload Agenda (PDF)

Sie haben Fragen? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren: zak@famigo.info

FAMIGO Entwicklungsworkshop in Kooperation mit dem Landratsamt Zollernalbkreis

Die Zukunftskommune: Plattform für Familien

Familien sind die Zukunft der Kommune. Städte, Gemeinden und Kreise sind Lebensraum der Familie. Die Familie hat ihren räumlichen Bezug in der Kommune. Dort gilt es, die Herausforderungen des demografischen Wandels zu bewältigen. Besonders gilt das für die ländlichen Regionen. Städte, Gemeinden und Kreise stellen die notwendige Infrastruktur, von der Kinderbetreuung, über Schulen bis hin zu Freizeiteinrichtungen, aber auch Beratungs- und Unterstützungsangebote.

In der Realität gibt es hier wenig Vernetzung.Schon heute bedarf es einer intelligenten Vernetzung von Daten, die u.a. über Einrichtungen und deren Nutzung durch Familien Auskunft geben.

Familien bewegen sich oftmals in einem Radius, der über die Gemeindegrenze hinausgeht. Für die Kommunalpolitik bedeutet dies, über den Tellerrand hinauszuschauen, interkommunal besser zusammenzuarbeiten. Der Blick muss aus der Perspektive der Familie erweitert werden, monospezifische Sichtweisen führen in Sackgassen.

Plattformen, die Transparenz und Beziehungen zwischen Anbietern und Nachfragernherstellen, sind gefragt. Derzeit sind Nachfrager und Anbieter bei der Suche nach Dienstleistungen und Services weitgehend auf einschlägige Suchmaschinen angewiesen, um sie zu finden.

Auch das Mediennutzungsverhalten hat sich massiv verändert.Auf der Nachfrageseite werden Dienstleistungen nicht mehr zwischen öffentlichen und privaten Anbietern unterteilt.

FAMIGO tritt mit dem Ziel an, Inhalte nicht nur passend zum Alter der Kinder zu personalisieren, sondern sie auch schnell und übersichtlich bekannt zu machen.

Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten der Vernetzung zwischen Familie, Kommune, Institutionen und Anbietern von Dienstleistern.Informationen werden auf Plattformengebündelt, sie sind einfach auffindbar, die Kommunikation aller Akteure untereinander wird sichergestellt. Hier sind die Kommunen gefordert, denn Familienfreundlichkeit heißt auch Transparenz, Vernetzung von Betroffenen mit engagierten Helfern und Unterstützern.

 

Das Potenzial der Zivilgesellschaftist eine wichtiger werdende Quelle, Verbindungen von Menschen untereinander aufzubauen, Leistungen auszutauschen, um sich selbst zu organisieren.

Plattformen für Familien sind der Kern einer sich entwickelnden Bürgergesellschaft.Noch gibt es diese umfassende Integration aller Familienleistungen auf einer Plattform nicht.
Allein auf Bundes- und Landesebene gibt es mehr als 280 verschiedene staatliche und kommunale Leistungsangebote für Familien. Den Betroffenen, wie zum Beispiel Alleinerziehende, sind diese weitgehend unbekannt. Informationsdefizite gibt es auch bei den vielen Angebote auf lokaler und regionaler Ebene von Kommunen, Unternehmen, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Einrichtungen. Es gilt, diese Intransparenz zu beheben. Die Kommunen können hier als Impulsgeber ihre Familienfreundlichkeit weiter ausbauen. Viele Schätze sind bisher nicht sichtbar und müssen transparent gemacht werden.

Ziel des Entwicklungsworkshop „Die Zukunftskommune: Plattform für Familien“ ist es, mit Kommunen, Eltern, Unternehmen vor Ort für Familien eine Plattform für Familienleistungen zu entwickeln und damit mehr Transparenz und einen höheren Nutzen herzustellen.